Das Projekt wurde von Juli 2024 bis März 2026 durchgeführt und analysierte umfassend die Wahrnehmung und Verwendung von multilingualen kommunikativen KIs in der Interaktion zwischen Bürger:innen und Behörden, insbesondere in der Verwaltung der Stadt Graz und des Landes Steiermark.
Ziel war es, Handlungsoptionen für eine verantwortliche Nutzung dieser Technologien zu erforschen und deren Auswirkungen auf Fragen der sozialen Teilhabe zu beleuchten.
Das Projekt wurde im Rahmen der 16. Ausschreibung des Zukunftsfonds Steiermark zum Themenschwerpunkt „Technologiefolgenabschätzung: Artificial Intelligence“ finanziert.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zentrale Ergebnisse des Projekts präsentiert und die Handreichung „Möglichkeiten und Grenzen von Translationstechnologien in der öffentlichen Verwaltung“ (2026) vorgestellt.
Die frei verfügbare Online-Version der Handreichung finden Sie hier.
Die Abschlussveranstaltung wurde von Raquel Pacheco Aguilar und David Weiss organisiert, begleitet durch die wissenschaftliche Expertise von Stefan Baumgarten sowie moderiert von Şebnem Bahadır-Berzig.
Das Event brachte zahlreiche Expert:innen und Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, darunter:
- Stadt Graz: Sozialamt, Bildung und Integration, Jugend und Familie, Bürger:innenservice
- Land Steiermark: Verfassung und Inneres, Soziales und Arbeit
- Grazer Menschenrechtsbeirat
- Migrant:innenbeirat der Stadt Graz
- Vertreter:innen von NGOs aus den Bereichen Migration, Integration und Menschenrechte
Besonderer Dank gilt Gemeinderätin Christine Braunersreuther, die in Vertretung für Bürgermeisterin Elke Kahr und Stadtrat Robert Krotzer an der Veranstaltung teilnahm.
Die Veranstaltung bot zudem eine wertvolle Übungsmöglichkeit für Studierende des Instituts für Translationswissenschaft: Sie dolmetschten Teile der Veranstaltung zu Übungszwecken in die Österreichische Gebärdensprache.
Mit dem Abschluss des Projekts wurde ein bedeutender Schritt zur Förderung der sozialen Teilhabe und zur verantwortlichen Nutzung von multilingualen Künstlichen Intelligenzen im öffentlichen Raum gesetzt.
Das Projektteam bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und freut sich darauf, die Projektergebnisse weiter zu diskutieren und in die gesellschaftliche Praxis zu integrieren.