Am 16. und 17. Oktober 2026 fand ein eineinhalbtägiger Workshop für Doktorand:innen der Translationswissenschaft in Österreich am ITAT unter dem Titel “Grenzen erkennen, reflektieren und gestalten - ein Hands-on-Workshop für Dissertant:innen” statt. Dieser Workshop wurde von sieben Doktorand:innen im Rahmen des Doktoratskolloquiums unter der Leitung von Univ.-Prof. Şebnem Bahadır-Berzig und Univ.-Prof. Pekka Kujamäki konzeptionalisiert und organisiert. Im Mittelpunkt standen Fragen bezüglich der emotionalen Selfcare, Resilienz, allgemeiner Herausforderungen des Doktorats sowie die Vernetzung mit Doktorand:innen aus der Translationswissenschaft in Wien, die der Workshopeinladung folgten. Das neuartige, vollständig geförderte Workshopformat, bei dem die Teilnehmenden lediglich Anreise und Unterkunft selbst tragen mussten, bot Doktorand:innen der Translationswissenschaft eine wertvolle Gelegenheit zur österreichweiten Vernetzung und zur Entwicklung gemeinsamer Projekte. Die gewonnenen Erkenntnisse, entwickelten Methoden und entstandenen Netzwerke können als Grundlage für zukünftige Workshops und gemeinsame Projekte dienen.
Im Rahmen abwechslungsreicher interaktiver Übungen unter der Anleitung von Mag.a Eli Eva Taxacher haben die Teilnehmenden Räume für den Austausch untereinander geschaffen, um wenig beachtete Herausforderungen und Themenfelder zu bearbeiten. Dabei haben sie mit Eli Taxacher einen “Methodenkoffer” entwickelt, um zukünftig Strategien für Grenzsetzung, den Umgang mit Unsicherheiten und emotionale Selbstfürsorge umsetzen zu können.
Der Workshop begann mit interaktiven Kennenlernübungen und einem offenen Austausch über gemeinsame Herausforderungen und bewährte Strategien im Dissertationsprozess. In gemeinsamen Reflexionsrunden wurden mögliche Lösungsansätze entwickelt und individuelle Schwerpunkte gesetzt. Diese bezogen sich insbesondere auf die Zeitplanung des Dissertationsprojekts und alternative Karrierewege. Ein gemeinsames Abendessen bot Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen und die Vernetzung unter Doktorand:innen der Translationswissenschaft zu stärken. Bisherige Erkenntnisse wurden am zweiten Workshoptag aufgegriffen und vertieft. In angeleiteten Fallbesprechungen arbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen an individuellen Herausforderungen und entwickelten gemeinsam Lösungsstrategien.