Die Arbeitsgruppe Kommunaldolmetschen am Institut für Translationswissenschaft der Universität Graz lädt herzlich ein zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Brücken bauen statt Barrieren“:
Selbstschutz, Selbstfürsorge und Supervision für Dolmetscher*innen
03. April 2025
18:00 Uhr
Institut für Translationswissenschaft
Merangasse 70, 8010 Graz
Raum: Mehrzwecksaal (Erdgeschoß)
Dolmetschen ist mehr als inhaltlicher Transfer von einer Sprache in die andere: Emotionen, Biografien, Befindlichkeiten, Zugehörigkeiten, Vulnerabilitäten spielen ebenso eine Rolle wie sprachliche, kulturelle und translatorische Kompetenzen. Es ist ein intensives Erleben, das emotional, psychisch und zwischenmenschlich herausfordernd sein kann. Doch viel zu selten wird darüber gesprochen. Was passiert auf der außersprachlichen Ebene? Wie gehen Dolmetscher*innen mit Belastungen um? Wie können sie sich positionieren und für ihre Bedürfnisse einstehen? Und welche Aufgaben haben Fachkräfte, die mit Dolmetscher*innen arbeiten, wenn es darum geht, qualitätvolle und für alle Beteiligten zufriedenstellende Verdolmetschung zu gewährleisten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer spannenden Diskussion mit:
Uta Wedam
Psychotherapeutin und Supervisorin, Lehrtherapeutin, Lehrende an verschiedenen Bildungseinrichtungen mit Schwerpunkt Interkulturalität und Dolmetschen in den psychosozialen Feldern
Maša Dabić
Dolmetscherin in der Psychotherapie (Hemayat), Literaturübersetzerin und Lehrende am Zentrum für Translationswissenschaft in Wien
Albert Tröbinger-Waidacher
Sozialarbeiter, Bereitschaftsdienst der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Graz
Diese Veranstaltung wird zusätzlich in SLO, IT, EN, HU sowie ÖGS gedolmetscht.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!