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ITAT-News 04.05.2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier kommt die Mai-Ausgabe der ITAT-News. Der Newsletter wird länger und länger – ein Zeichen für die Lebendigkeit unseres Instituts. Vielen Dank an alle, die Beiträge geliefert und ihn somit mitgestaltet haben!

Auch diesmal erwarten euch aktuelle Publikationen, Einblicke in laufende Forschungsprojekte sowie Hinweise auf kommende Veranstaltungen.

Viel Freude bei der Lektüre und ein weiterhin angenehmes Semester wünscht
 

Stefan Baumgarten

PUBLIKATIONEN

In der aktuellen Ausgabe 2/2026 des UNIVERSITAS-Fachmagazins für Dolmetschen und Übersetzen zum Thema "Arbeiten mit Deutsch" haben Leonhard Schmidt, Ems Asinowski und Eva Seidl einen Beitrag zu "Gendergerechtigkeit in der translationsorientierten Sprachlehre" veröffentlicht.

https://universitas.org/wp-content/uploads/Universitas_226_web.pdf

Band 25 der Peter-Lang-Reihe "Forum Translationswissenschaft" ist jetzt mit dem Titel "Der Einfluss neuer Technologien auf die Ausbildung von Translatoren / The Influence of New Technologies on Translator and Interpreter Education" erschienen. Hrsg. Von Alena Petrova, Bianca Prandi und Astrid Schmidhofer. Darin findet sich der Beitrag "Future skills für die translationsorientierte Sprachlehre im Kontext von KI-Tools" von Eva Seidl.

https://www.peterlang.com/document/1435720

BERICHTE

Deutsch-slowenische Stadtführung durch Graz

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Translatorische Basiskompetenz SL-DE und DE-SL fand am Donnerstag, den 19. März 2026, eine Stadtführung durch die Grazer Innenstadt statt. Die Tour wurde als Dolmetschübung ins Slowenische für die Studentinnen Sara Šalamun und Klavdija Tašner konzipiert und von der LV-Leiterin Helga Benigni-Cokan auf Deutsch geführt. Neben zahlreichen Studierenden der Slawistik nahmen auch die Slowenisch-Lektor*innen Laura Fekonja Fonteyn und Tatjana Koren teil. 

Die Route führte entlang der Herrengasse über das Zeughaus zum Hauptplatz mit Rathaus und Erzherzog-Johann-Brunnen, weiter durch die Sporgasse zur K&K Hofbäckerei Edegger-Tax und über die Hofgasse zur Alten Universität. Dort stellte Simon Ošlak bedeutende Persönlichkeiten aus Slowenien vor, die in Graz wirkten. Anschließend ging es weiter zur Burg mit der berühmten Doppelwendeltreppe und durch den Stadtkern bis zum Dom und Mausoleum, wo die Führung endete. Der Spaziergang bot spannende Einblicke, und die beiden Studentinnen überzeugten mit einer gelungenen Dolmetschleistung.

Text: Sara Šalamun, Klavdija Tašner und Tatjana Koren

Neue Veröffentlichung zur Translationstechnologie in der Grazer Verwaltung

Am 26. März 2026 fand im IBOBB Space der Stadt Graz die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Multilinguale künstliche Intelligenz im öffentlichen Raum: Anwendungspotenziale und Herausforderungen von Translationstechnologien“ statt. Das Projekt wurde im Rahmen der 16. Ausschreibung des Zukunftsfonds Steiermark zum Themenschwerpunkt „Technologiefolgenabschätzung: Artificial Intelligence“ finanziert. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zentrale Ergebnisse des Projekts präsentiert und die Handreichung „Möglichkeiten und Grenzen von Translationstechnologien in der öffentlichen Verwaltung“ (2026) vorgestellt. Die frei verfügbare Online-Version der Handreichung finden Sie hier. Die Abschlussveranstaltung wurde von Raquel Pacheco Aguilar und David Weiss organisiert, begleitet durch die wissenschaftliche Expertise von Stefan Baumgarten sowie moderiert von Şebnem Bahadır-Berzig.

Das zwischen Juli 2024 und März 2026 durchgeführte Projekt analysierte umfassend die Wahrnehmung und Verwendung von Translationstechnologien in der Interaktion zwischen Bürger:innen und Behörden, insbesondere in der Verwaltung der Stadt Graz und des Landes Steiermark. Ziel war es, Handlungsoptionen für eine verantwortliche Nutzung dieser Technologien zu erforschen. Mit dem Abschluss des Projekts wurde ein bedeutender Schritt zur Förderung der sozialen Teilhabe und zur verantwortlichen Nutzung von Translationstechnologien im öffentlichen Raum gesetzt.

Das Event brachte zahlreiche Expert:innen und Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, darunter:

  • Stadt Graz: Sozialamt, Bildung und Integration, Jugend und Familie, Bürger:innenservice
  • Land Steiermark: Verfassung und Inneres, Soziales und Arbeit
  • Grazer Menschenrechtsbeirat
  • Migrant:innenbeirat der Stadt Graz
  • Vertreter:innen von NGOs aus den Bereichen Migration, Integration und Menschenrechte

Besonderer Dank gilt Gemeinderätin Christine Braunersreuther, die in Vertretung für Bürgermeisterin Elke Kahr und Stadtrat Robert Krotzer an der Veranstaltung teilnahm. Die Veranstaltung bot zudem eine wertvolle Übungsmöglichkeit für Studierende des Fachbereichs Österreichische Gebärdensprache.

Das Projektteam bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und freut sich darauf, die Projektergebnisse weiter zu diskutieren und in die gesellschaftliche Praxis zu integrieren.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Gegenbesuch von ITAT Studierenden in Nitra

Das Projekt „Mediation in der translationsorientierten Sprachdidaktik“ trat in eine neue Phase:

Nachdem im Oktober Studierende aus Nitra am ITAT waren, fand vom 27.-29. April der Gegenbesuch von ITAT-Studierenden am Lehrstuhl für Translatologie in Nitra statt. Das Foto zeigt das Treffen mit der Leiterin des Lehrstuhls doc. Mgr. Soňa Hodáková, PhD. und der Projektkoordinatorin Dr. Olga Wrede.

Forum der Ungarisch-Lektorinnen und -Lektoren am 27. und 28. Februar in Graz

Nach Stationen in Berlin und Hamburg fand das Forum der Ungarisch-Lektorinnen und -Lektoren aus Deutschland und Österreich in diesem Jahr an der Universität Graz, am Institut für Translationswissenschaft, statt. Im Zentrum der Veranstaltung standen aktuelle Fragen zur Rolle der Künstlichen Intelligenz im Sprachunterricht sowie die Herausforderungen, vor denen die Translationswissenschaft gegenwärtig steht. Vom Fachbereich Ungarisch trugen Edina Dragaschnig und Michael Hutterer mit Vorträgen zum Programm bei. Tünde Kovacs und Zita Veit stellten ihre Beiträge vor.

Das Forum verfolgte das Ziel, Lehrende und Studierende aus deutschsprachigen Universitäten stärker zu vernetzen. Dabei bot es nicht nur Raum für fachlichen Austausch, sondern auch für das gegenseitige Kennenlernen der jeweiligen Ausbildungsinstitutionen. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung neuer Perspektiven für Studierende der ungarischen Sprache im deutschsprachigen Raum. Betont wurde zudem, dass es an der Seite der Künstlichen Intelligenz weiterhin exzellente Studierende braucht, um deren Vorschläge kritisch beurteilen zu können. In diesem Zusammenhang wurde auch thematisiert, dass der neuen Generation von Studierenden häufig Erfahrung und Praxis fehlen, da sie daran gewöhnt ist, fertige Lösungen zu erhalten und nur selten selbst mögliche Varianten erkunden.

Die Frage, wie unter diesen Bedingungen ein Bewusstsein für Fehler entwickelt werden kann – insbesondere dann, wenn das „Richtige“ nicht bekannt ist –, führte zu intensiven Diskussionen und eröffnete zugleich neue Themenfelder für die zukünftige Auseinandersetzung in Lehre und Forschung. Ein zentrales Anliegen war es darüber hinaus, Wege aufzuzeigen, wie Absolventinnen und Absolventen von Bachelorstudiengängen ihre Ausbildung fortsetzen können – etwa durch ein Masterstudium an der Universität Graz. Auf diese Weise soll die Mobilität gefördert und die Attraktivität des Translationsstudiums im internationalen Kontext gestärkt werden.

Hörbücher und mögliche Translationsprojekte für die Lehre

Ein Autorfreund von Stefan Baumgarten, Rainer Kodritsch, hat begonnen, eigene Hörbücher – teils basierend auf Kurzgeschichten – auf YouTube zu veröffentlichen. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Geschichte: https://www.youtube.com/@rainerkodritsch1564

Die Texte eignen sich nicht nur als unterhaltsame Hörlektüre, sondern bieten auch interessante Anknüpfungspunkte für Translationsprojekte, etwa im Bereich Untertitelung oder Übersetzung in verschiedene Sprachen. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit oder an möglichen Praxisprojekten für Studierende kann gerne ein Kontakt vermittelt werden.
 

Kontakt: Rainer Kodritsch; raiko@mailbox.org; +43 676 953 7113.

 

VERANSTALTUNGEN

Translation Talks 2026/27: Drei Veranstaltungen bis zum Ende des Semesters

Als Raum für Austausch zwischen Lehre, Praxis und Wissenschaft bietet die Reihe Einblicke in den Translationsprozess als lebendiges und gesellschaftsrelevantes Phänomen. Die Veranstaltungen zeigen, wie eng Translation und gesellschaftliche Partizipation in unterschiedlichen Bereichen miteinander verbunden sind, bspw. in Literatur und Theater, in Medizin und Soziales oder in Justiz und Behörden. Wir laden alle Interessierten herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

https://translationswissenschaft.uni-graz.at/de/neuigkeiten/translation-talks-2026-27/

 

Veranstaltung 1: Die Poesie des Tango übersetzen. Ein kollaborativ–kreatives Lehrprojekt

  • Wann: Mittwoch, 06.05.2026, 18:00–20:00 Uhr
  • Wo: Simultanübungsraum (0033 EG 0008), Merangasse 70/I, 8010 Graz

In der Klangwelt des Tango verschmelzen Poesie, Performance und Übersetzung zu neuen Ausdrucksformen. Gemeinsam mit der argentinischen Dichterin und Performerin Lucia (La Luli) Spano, studentischen Übersetzer:innen sowie den Lehrenden Mario Wagner und Marie-Theres Gruber öffnen wir im Rahmen der Präsentation des Buches Die Heiligen Poetinnen und Poeten des Tango einen Dialog über die Kunst und Praxis des Übersetzens zwischen Musik, Poesie und Tanz. Die Veranstaltung findet auf Spanisch und Deutsch statt und wird simultan gedolmetscht.

Moderation: Susanna Yeghoyan

Musikalische Begleitung: David Ludwig

Anmeldung unter: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScH-WbxdEaEIiF858aamOSNQwjBpPIQo1lfw56ECbAEAJhBTg/viewform?usp=publish-editor 

 

Interprofessionalität im Fokus: Kollaborative Dolmetschpraxis und -lehre

  • Wann: Freitag, 12.06.2026, 18:00-20:00 Uhr
  • Wo: Mehrzwecksaal (0033 EG 0010), Merangasse 70/I, 8010 Graz

In mehrsprachigen Gesellschaften ist der Beitrag von Dolmetscher:innen längst kein Randphänomen und schon gar keine Luxusvorstellung mehr. Die Arbeit von Sprachmittler:innen ist nicht nur ein notwendiger Bestandteil einer gerechten Gesellschaft, sondern sie leistet auch einen wichtigen Beitrag für eine Forschung, in der die Stimmen mehrsprachiger Akteur:innen hörbar werden.

Wie kann eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Dolmetscher:innen und anderen Fachkräften gelingen? Wie lernen beispielsweise angehende Mediziner:innen und Sozialwissenschaftler:innen, sich auf eine Zusammenarbeit mit Dolmetscher:innen in ihrer täglichen Praxis vorzubereiten?

In dieser Fishbowl-Diskussion geben Sylvi Rennert und Harald Pasch (ZTW, Universität Wien), Clara Holzinger (Soziologie und Empirische Sozialforschung, WU Wien) sowie Şebnem Bahadır-Berzig (ITAT) kurze Einblicke in inter- und transdisziplinäre kollaborative Lehrprojekte und diskutieren gemeinsam mit Kolleg:innen, Studierenden und Akteur:innen aus Forschung und Gesellschaft über Bedingungen und Chancen der interprofessionellen Kooperation.

7th International Conference on Non-Professional Interpreting and Translation (NPIT7)

  • Wann: 14.-16. Mai 2026
  • Wo: RESOWI-Zentrum
  • Keynotes: Katharina Brizić (Universität Freiburg); Rebecca Tipton (University of Manchester, UK)

Wir würden uns sehr über eine rege Teilnahme, auch mit Studierenden, freuen. Eine Anmeldung zur Konferenz über ConfTool ist nicht erforderlich. Wenn ihr teilnehmen möchtet, schreibt einfach eine kurze E-Mail an: manuela.niederl@uni-graz.at.

Alle aktuellen Infos zur Konferenz findet ihr auf unserer Website: https://npit7-conference.uni-graz.at/en/ 

TRIBUNA 2026: 50 Jahre Iberoamerika in Graz

  • Wann: 18.-22. Mai 2026
  • Wo: Merangasse 70/I, 8010 Graz

Das Iberoamerica Institut, unterstützt durch die Kooperationspartner der Universität Graz (ITAT, Romanistik und CIAS), lädt herzlich zu einer anlässlich des Vereinsjubiläums ganz besonderen Ausgabe des TRIBUNA-Festivals ein.

Am 18. und 20. Mai geht es rund am Wall: 

18. Mai: Die voll ausgebuchte TRIBUNA-Schulrallye kann als inoffizieller Tag der offenen Tür verstanden werden und wird Schüler:innen aus Graz und der ganzen Steiermark ermöglichen, die Institute Romanistik und ITAT besser kennenzulernen und so vielleicht auch Interesse an den angebotenen Studiengängen wecken.

20. Mai: Traditionelle TRIBUNA-Konferenz mit Vorträgen (DE, EN, ES) und Simultandolmetschung (DE, EN, ES, FR, SL). Eine gute Gelegenheit, die Themen in den Unterricht zu integrieren und mit verschiedenen Lehrveranstaltungsgruppen teilzunehmen!

Das Kulturprogramm umfasst eine Bibliotheksführung auf Deutsch und Spanisch, einen vom Ungarischlehrgang untertitelten Dokumentarfilm, den TRIBUNA-Markt (u. a. mit den beliebten Empanadas), Workshops, Verkostungen, Kinderprogramm, Ausstellungen und Konzerte.

21. Mai: Bei Regen findet auch der TRIBUNA-Tanzkongress am Wall statt; bei Schönwetter am Karmeliterplatz.

Das ITAT ist seit 2022 Kooperationspartner des TRIBUNA-Festivals, das jedes Jahr vom Iberoamerica Institut organisiert wird und mitunter dem ITAT zu größerer Sichtbarkeit an steirischen Schulen sowie allgemein in Graz und der Region verhilft. Im Laufe der letzten vier Jahre haben zahlreiche Studierende (in EN, ES, FR, IT, RU, SL, ÖGS) bei der TRIBUNA-Konferenz Dolmetscherfahrung gesammelt, betreut durch die jeweils zuständigen Lehrenden. 

Spanische Untertitelungs- und Übersetzungsprojekte sowie von Studierenden erarbeitete und geleitete Sprachquizaktivitäten waren ebenso Teil des Festivals wie ein sprachübergreifendes Ausstellungsprojekt auf EN, ES und FR. Lehrende am ITAT haben bei der Konferenz Vorträge gehalten und sich tatkräftig unterstützend eingebracht; auch die StV und ITAT-Studierenden haben sich immer wieder aktiv an der Umsetzung beteiligt.

¡Nos vemos en TRIBUNA!

Rückfragen gerne an Christine Trauner, iai.trauner@gmail.com oder +43 664 4727144
Alle Informationen und detailliertes Festivalprogramm: https://www.lai-stmk.at/tribuna/.

Vortrag von Eva Seidl: Translation and Interpreting-oriented Language Learning and Teaching (TILLT) im Kontext von fachsensibler Hochschuldidaktik

  • Wann: 21. Mai 2026, 18:30 Uhr
  • Wo: Recherchierraum

Das Team der AG Sprach- und Translationsdidaktik möchte herzlich zu einem weiteren spannenden Vortrag einladen. Eva Seidl beleuchtet zentrale Aspekte der fachsensiblen Lehrenden-Professionalisierung im Bereich der translationsorientierten Sprachlehre (TILLT). Im Fokus stehen unter anderem die Entwicklung einer TILLT-Lehrenden-Identität sowie Future Skills im Kontext von Künstlicher Intelligenz. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Wir würden uns sehr freuen, euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Anmeldung über folgendes Formular: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfEo8w-6htT5W4vsEQhPiT877qCbhBKQC7QuKujr3N597ePeA/viewform?usp=publish-editor 

HTN 2026 Online Conference: New Horizons on the Past

  • Wann: 21.-22. Mai 2026
  • Wo: online
  • Keynote: Hajar Gdader „Translating Emotion: Performative Interpretation in Algerian Chaabi as a Historical Translation Strategy“

Das History and Translation Network (HTN) bringt Forschende und Praktiker*innen zusammen, die sich mit den historischen Dimensionen des Übersetzens und Dolmetschens sowie deren Rolle bei der Gestaltung und Erschließung historischer Kontexte befassen. Nach Konferenzen in Tallinn (2022), Graz (2024) und einer ersten Online-Veranstaltung (2023) findet im Mai 2026 erneut eine Online-Konferenz statt. Dieses Jahr wird primär Nachwuchswissenschaftler*innen Raum gegeben, um das Fachgebiet und die Aktivitäten des Netzwerks mitzugestalten. Weitere Informationen werden im endgültigen Programm bekannt gegeben. 

https://historyandtranslation.net/htn-2026-online-conference/

Prüfungsdidaktische Beratung/Workshops im Mai

Generative KI hat nicht nur das wissenschaftliche Arbeiten in den meisten Fächern grundlegend verändert, sondern verlangt von Lehrenden eine intensivierte Auseinandersetzung mit passenden Prüfungsformaten. Der Austausch, das gemeinsame Überlegen und Abstimmen in der Kolleg:innenschaft stellt dabei einen zielführenden Schritt im Umgang mit den Auswirkungen von genKI auf Lehren, Lernen und Prüfen dar. Wer adressiert und überprüft wie welchen Kompetenzerwerb? Was lässt sich vereinheitlichen, harmonisieren, reduzieren, vertiefen oder streichen? 

Am Zentrum für Lehrkompetenz (ZLK) haben wir im Mai einen Gast, der für gezielte Beratung und Unterstützung zur Verfügung steht: Prof. Niclas Schaper, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie mit langjähriger Erfahrung in Hochschuldidaktik, kompetenzorientierter Curriculumsentwicklung und Prüfungsgestaltung. Zwei Workshops sind geplant:

Neben diesen Workshop-Terminen besteht auch die Möglichkeit, von Prof. Schaper am 27. und 28.5. als Gruppe oder individuell beraten zu werden. Bitte um Weiterleitung und Kontaktaufnahme mit mir bei Interesse – am besten gleich mit dem genauen Terminwunsch. 

Dr.in Lisa Scheer; Zentrum für Lehrkompetenz (ZLK); Lehr- und Studienservices (LSS); Universität Graz, Halbärthgasse 6, Tel. + 43 316 380-5724.

Lehrprojekt: Übertitelung ins Bosnische, Kroatische und Serbische

Seit zwei Jahren steht der Sprachfachbereich B/K/S in engem Austausch mit dem Schauspielhaus Graz, wo Studierende im Rahmen von Lehrprojekten Übertitel für bisher zwei Produktionen erarbeitet haben. In diesem Jahr haben Studierende das Stück „Kafana Beisl Culture Clash“ von Sandy Lopičić ins Bosnische, Kroatische und Serbische übertitelt. Die Übertitel wurden im Rahmen mehrerer BA- und MA-Lehrveranstaltungen unter der Leitung von Dijana Tockner Glova, Zrinka Primorac Aberer, Jefimija Cvijetić und Renata Stjepanović erarbeitet.

Die Protagonist:innen des Stücks stammen aus unterschiedlichen Teilen des ehemaligen Jugoslawiens und treffen in den 1970er Jahren in Österreich aufeinander. Jede und jeder bringt eine eigene sprachliche Identität mit, was sich auch in den Übertiteln widerspiegelt.

https://schauspielhaus-graz.buehnen-graz.com/produktion/kafana-beisl-culture-clash/ 

Im Juni werden die Übertitel der Studierenden in zwei Vorführungen gezeigt:

  • Wann: 13. Juni 2026, 19:30 Uhr
  • Wo: Schauspielhaus Graz

Einführung in deutscher und serbischer Sprache um 19:00 Uhr

Tickets

 

  • Wann: 16. Juni 2026, 19:30 Uhr
  • Wo: Schauspielhaus Graz

Einführung in deutscher und bosnischer Sprache um 19:00 Uhr

Tickets

 

Mehr sehen, mehr verstehen: Der Mehrwert von Übertiteln

 

  • Wann: Mittwoch, 24.06.2026, 18:00–20:00 Uhr
  • Wo: Salon des Schauspielhauses Graz, Hofgasse 11, 8010 Graz

Übertitel können Vielfalt und Verständnis auf der Bühne fördern. Sie tragen dazu bei, Theater für ein diverses Publikum zu öffnen. In einem performativen Gespräch berichten Studierende der Translationswissenschaft, die Lehrenden Zrinka Primorac Aberer und Dijana Tockner Glova sowie Theaterpraktiker:innen vom Übersetzungsprozess rund um das Theaterstück Kafana Beisl Culture Clash von Sandy Lopičić, das ins Bosnische, Kroatische und Serbische übersetzt wurde.

 

Diese Kooperation zwischen dem Grazer Schauspielhaus und dem Institut für Translationswissenschaft ermöglicht spannende Einblicke in ein neues Berufsfeld, in dem sich Studierende kreativ und kritisch mit Sprache sowie ihrer sprachlichen Identität auf der Bühne auseinandersetzen.

https://translationswissenschaft.uni-graz.at/de/neuigkeiten/translation-talks-2026-27/

Calls for Papers

4th International Congress on Translation and Interpreting – CITEI 2026: The Transformation of Specialized Translators and Interpreters in the Face of 21st-Century Challenges

Sol de Oro Hotel & Suites Miraflores, Lima, Peru

13.–14. November 2026

Einreichfrist: 20. Mai

 

ARSAD 2027 – Co-creating the Future of Audio Description. Academia, Industry and Society in Technology-mediated Worlds

Universitat Autònoma de Barcelona, Spanien

7.-9. April 2027

Einreichfrist: 6. September

 

Fun for All – 8th International Conference on Video Games Translation and Accessibility: Game Localisation and Accessibility in the Age of Machine Translation and AI

Universitat Autònoma de Barcelona, Spanien

28.-29. Jänner 2027

Einreichfrist: 20. September

 

7th International Conference on Economic, Business, Financial and Institutional Translation

Universidad de Alicante, Spanien

1.-2. Juli 2027

Einreichfrist: 31. Oktober

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