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Slowenien

Klein, aber fein

Auch wenn unser südliches Nachbarland mit seinen 2 Millionen Einwohnern sehr klein ist, lohnt sich eine Reise dorthin auf jeden Fall.

 

Slowenien ist ein Schnittpunkt vieler verschiedener Kulturen (Italien, Kroatien, Österreich, Ungarn), was tiefe Spuren hinterlassen hat. Besonders kulinarisch spiegeln sich diese Einflüsse wider: an Italien erinnern z. B. Spezialitäten aus dem Karst wie der tiefrote Refošk-Wein und der herzhafte Pršut-Schinken. Für ein derartig kleines Land ist die geographische Vielfalt außergewöhnlich. Die Palette reicht vom höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav und seinem Nationalpark, über eine 42 km lange Küste bis zu zahlreichen Seen, der größten Tropfsteinhöhle Europas, der Postojnska Jama, und den Thermalquellen. Aufgrund der gemeinsamen Geschichte sind Österreich und insbesondere die Steiermark eng mit Slowenien verbunden: Während der Habsburger-Monarchie war in Slowenien Deutsch sogar die Bildungssprache. Die enge Verbindung zwischen Österreich und Slowenien schlägt sich auch in der Wirtschaft nieder: Österreich ist der größte Investor in Slowenien. Außerdem ist Deutschland der wichtigste Handelspartner Sloweniens.

 

Seit der Erlangung der Unabhängigkeit 1991 hat sich Slowenien wirtschaftlich vorbildlich entwickelt. Unter anderem trat es am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei und führte 2007 als erstes von den 10 neuen Mitgliedsstaaten den Euro ein.

Die Hauptstadt Laibach (Ljubljana) mit ihrer schönen Altstadt befindet sich im Zentrum Sloweniens und zieht Studenten aus ganz Slowenien an. Die Laibacher Universität (Univerza v Ljubljani) ist auch eine Partneruniversität von Graz. Über den Fluss Ljubljanica, an dessen Ufern sich ein Café an das andere reiht, führt die bekannte Dreierbrücke (Tromostovje). Ein beliebter Treffpunkt für Alt und Jung ist der Prešerenplatz (Prešernov trg) mit der Statue des größten slowenischen Dichters France Prešeren, der unter anderem den Text der Nationalhymne "Zdravljica" verfasst hat.

 

Slowenisch gehört der slawischen Sprachfamilie an und weist im Vergleich zum Deutschen besondere Merkmale auf: Neben Singular und Plural gibt es noch den Dual, die so genannte Zweizahl. Außerdem hat das Slowenische sechs Fälle. Das Zeitensystem ist relativ einfach. Allerdings unterscheidet man bei den Verben zwischen dem vollendeten und unvollendeten Aspekt. Hat man bisher nur romanische Fremdsprachen oder Englisch gelernt, ist das Slowenischstudium sicherlich eine interessante Herausforderung. Auch wenn sich kaum Parallelen zu den bisher erlernten Sprachen herstellen lassen, findet man sich schnell in die neue Sprache ein. Ein weiterer Vorteil des Slowenischstudiums ist die geografische Nähe zum Land. So ist es einfach, seine neu erworbenen Sprachkenntnisse bei einem Wochenendausflug nach Slowenien stolz anzuwenden.

Kontakt

Fachbereich Slowenisch Mag. Dr. Karin Almasy MA Telefon:+43 (0)316 380 - 2685

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