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Vortrag im Rahmen der Reihe Brücken bauen statt Barrieren

Dienstag, 07.01.2020

Der Vortrag

"Videovermitteltes Dolmetschen in Österreich – Quo vadis? Eine dolmetschwissenschaftliche Bestandsaufnahme des technikgestützten Dolmetschberufs"

von Ivana Havelka

findet am 13. Jänner 2020 um 17:30 Uhr im Simultanraum statt.

Der Einsatz von Technik zur Unterstützung und Wiedergabe der Dolmetschung hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Vorangetrieben wird die Digitialisierungswelle durch den erhöhten Bedarf an Sprachmittlung seitens der AuftraggeberInnen, besonders in der Justiz und dem Gesundheitswesen. Dolmetschende erleben mit der zunehmenden Digitalisierung ihres Berufes eine Vielzahl an Herausforderungen. Die technikbedingte Kommunikation erfordert nicht nur fortgeschrittene Dolmetschkompetenzen sondern auch angepasste Dolmetschstrategien im Sinne der raumübergreifenden Kommunikation. Anhand der dolmetschwissenschaftlichen Forschungsergebnisse aus dem Pilotprojekt „Videodolmetschen im Gesundheitswesen“ sowie einer aktuellen Umfrage zu Dolmetscheinsätzen mittels Videokonferenzanlagen in der Justiz wird eine Bestandsaufnahme des technikgestützten Dolmetschberufes in der Justiz und Gesundheitswesen skizziert. Folglich ist eine Reflexion der bisherigen Dolmetschkompetenzmodelle notwendig. Für eine strukturierte Gliederung der dolmetschrelevanten Medienkompetenz wird daher anhand des Europäischen Referenzrahmens für Digitale Kompetenzen ein Modell für Digitale Dolmetschkompetenzen vorgeschlagen. Schließlich wird im Rahmen der dolmetschrelevanten Medienkompetenz besonders auf den Aspekt des digitalen Wohlbefindens eingegangen (engl. digital wellbeing).

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