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Unübersetzt und Unsichtbar? Armenien und Nagornyj Karabach

Mittwoch, 21.04.2021

Arevik Ashkharoyan (ARI Literary and Talent Agency) und Friedrich Schmidt (FAZ Auslandskorrespondent) im Gespräch mit Susanna Yeghoyan (Universität Graz)

Zeit: Mittwoch, 21.04.2021, 16:00 Uhr

Ort: Webex, Anmeldung erforderlich

WebAnmeldung via eventbrite

Information: Im Anschluss an die Veranstaltung wird es für Studieninteressierte (BA und MA) ein virtuelles Beratungsgespräch geben.

In diesem Gespräch werden wir, ausgehend aus Erklärungen zur historischen und transnationalen Verwobenheit dieses *Konflikts, auf Dimensionen der transkulturellen Kommunikation und Übersetzung eingehen. Die journalistische Arbeit als Übersetzung wird ebenso thematisiert, wie die Übersetzung als essentieller Teil der Recherche eines Auslandskorrespondenten. Eine weitere Form der Übersetzung des Konflikts wird anhand der Erfahrungen zur literarischen Übersetzung aus der Sicht der ersten Literatur- und Talentagentur Armeniens in den Mittelpunkt gerückt.

*Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 eskalierte der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach (auch Nagornyj Karabach oder Arzach genannt) zu einem Krieg. 1991 erklärte sich die international bis heute nicht anerkannte Republik Arzach für unabhängig und gewann 1994 mit armenischer Unterstützung den Krieg gegen Aserbaidschan. Im Juli 2020 begannen an der armenisch-aserbaidschanischen Staatsgrenze erneut Kämpfe, welche im September 2020 an der Waffenstillstandslinie zwischen Aserbaidschan und der Republik Arzach nach einer aserbaidschanischen Offensive (mit türkischer Unterstützung) zu einem offenen Krieg eskalierten. Die Kampfhandlungen wurden am 10. November nach einer von Russland vermittelten Einigung zwischen den Konfliktparteien beendet. Durch dieses zwischen Armenien, Aserbaidschan und Russland erzielte Abkommen verlor Arzach zwei Drittel seines Gebiets an Aserbaidschan. Russische Friedenstruppen sollen nun für mindestens fünf Jahre die Einhaltung der Waffenruhe in der Region überwachen.

Konflikte übersetzen ist eine Gesprächsreihe des Instituts für Translationswissenschaft organisiert und konzipiert von Rafael Schögler gemeinsam mit Bassem Asker, Şebnem Bahadır, Edina Dragaschnig, Sevil Celik Tsonev und Susanna Yeghoyan.

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